Aufbruch zu neuen Wegen in der Forstwirtschaft
Im Jahre 2003 hatte alles begonnen. Die Gemeinde Utzenstorf lagerte die Waldbewirtschaftung wegen grossen Defiziten an die Forstkoordination GmbH aus. Was anfänglich mit einigem Argwohn von Vielen begutachtet wurde, hat sich heute als richtige Entscheidung erwiesen. Der Gemeinde Utzenstorf folgten 2009, die Einwohner- und die Burgergemeinde Aarberg. Alle Gemeinden besitzen Wirtschaftswald mit naturrelevanten Objekten und Erholungswald. Die Forstkoordination GmbH bewirtschaftet die Wälder unter der Berücksichtigung dieser Voraussetzungen. Wichtigste Grundlagen sind die Vorgaben, Wünsche und Ansprüche der Besitzer. Diese Grundlagen werden in die Planung integriert und in den entsprechenden Massnahmen umgesetzt. Als Planungs- und Kontrollinstrument, dient der Forstkoordination GmbH ein geografisches Informationssystem GIS. Damit könne die Grundlagen erfasst, die Massnahmen laufend nachgeführt und für die Waldbesitzer nachvollziehbar gemacht werden. Wichtig für die Forstkoordination GmbH ist aber nicht nur die Planung, sondern, dass im Wald sichtbar ist, dass Holz Produziert wird.
Die Bewirtschaftung der Wälder beschränkt sich auf das Betriebliche. Es ist grundsätzlich nicht im Interesse der Firma die hoheitlichen Aufgaben des Forstdienstes auszuführen um Revierbeiträge zu erhalten. Eine klare Trennung von hoheitlichen und betrieblichen Aufgaben ist eine Voraussetzung für eine erfolgreiche Waldbewirtschaftung und für Transparenz. Denn wer kontrollieren muss, kann nicht gleichzeitig Ausführender der Massnahmen sein die er kontrolliert. Zusätzlich bringt die Abtrennung der Hoheit, dem Waldbesitzer volle Entscheidungsfreiheit in der Bewirtschaftung.
Bilder aus Utzenstorf finden Sie unter "Bildergalerien"
Jahresbericht im "Lindenblatt", bitte hier klicken (1.1MB, PDF)




